Auto Shutdown Manager arbeitet auch dann, wenn kein Benutzer angemeldet ist. In diesem vollständigen Hintergrund- oder Service-Modus stehen alle Funktionen zur Verfügung: Systeme aufwecken und herunterfahren, neu starten, in Standby versetzen, Updates und Patches ausführen, Deployments durchführen, neue Einstellungen empfangen und Zeitregeln anwenden.
Flexible Betriebsarten
Auto Shutdown Manager unterstützt flexible Betriebsarten.
Abhängig von den gewünschten Richtlinien kann das Herunterfahren nach dem Prinzip „CAN“, „SHOULD“ oder „MUST“ konfiguriert werden. Während der Kernarbeitszeit oder laufender Wartungsaufgaben lässt sich eine Abschaltung verhindern.
Außerhalb der Arbeitszeit überwacht der Idle Shutdown Timer den PC auf produktive Aufgaben und aktive Benutzer. Wird über einen festgelegten Zeitraum keine Aktivität erkannt, speichert das System offene Dokumente und versetzt den PC in den vorgegebenen Zustand, beispielsweise Standby, Hibernation oder vollständiges Herunterfahren. Der Standardmodus kann abhängig von Uhrzeit, Wochentag oder Datum festgelegt werden.

Ein möglicher Tagesablauf:
ROT: Der PC wird nicht heruntergefahren
GRÜN: Der PC darf bei erkanntem Leerlauf in den festgelegten Modus wechseln, beispielsweise Standby
HELLBLAU: Der Server weckt den PC per Wake-on-LAN für Wartungsaufgaben auf
DUNKELBLAU: Der PC wird heruntergefahren
Systeme lassen sich entsprechend der benötigten Richtlinien gruppieren:
„CAN“ – Herunterfahren erlauben und Benutzeraktivität berücksichtigen
Eine PC-Gruppe kann beispielsweise während der Mittagspause in einen definierten Energiesparmodus wechseln.
Wird über den festgelegten Zeitraum keine Aktivität erkannt,
darf das System einen Modus wie Standby verwenden.
Eine mögliche Regel für die Mittagspause lautet:
- Zwischen 7:30 und 11:45 Uhr durchgehend eingeschaltet bleiben (Kernarbeitszeit)
- Zwischen 11:45 und 13:15 Uhr Benutzer- und Systemaktivitäten prüfen; nach mindestens 10 Minuten ohne Aktivität in Standby wechseln
- Um 13:15 Uhr bei Bedarf wieder aufwecken
- Zwischen 13:15 und 17:00 Uhr durchgehend eingeschaltet bleiben (Kernarbeitszeit)
- Nach 17:00 Uhr Benutzer- und Systemaktivitäten prüfen; nach mindestens 10
Minuten ohne Aktivität in Hibernation wechseln
„SHOULD“ – zum festgelegten Zeitpunkt mit Warnmeldung und Benutzerentscheidung herunterfahren
Eine weitere PC-Gruppe kann so eingerichtet werden, dass sie beispielsweise um 12:15 Uhr in einen Energiesparmodus wechseln soll. Die Benutzer erhalten vorab eine Meldung über das geplante Herunterfahren. Möchten sie weiterarbeiten, können sie den Vorgang ablehnen.
Nach Arbeitsende fährt der Idle Shutdown Timer den PC herunter, falls der Benutzer dies nicht selbst erledigt. Nicht gespeicherte Dokumente werden vor dem Herunterfahren automatisch gespeichert.
„MUST“ – Herunterfahren ohne Benutzerinteraktion erzwingen
Eine andere PC-Gruppe kann beispielsweise Börsenkurse anzeigen. Diese Systeme werden nur bis zum Handelsschluss und für eine definierte Nachlaufzeit benötigt. Sie können deshalb jeden Tag um 18:00 Uhr verbindlich und ohne Benutzerinteraktion heruntergefahren werden.
Auto Shutdown Manager berücksichtigt Abhängigkeiten im Netzwerk
In Unternehmensnetzwerken müssen Systeme während der Kernarbeitszeit oder bei Bedarf zuverlässig verfügbar sein. Häufig bestehen dabei Abhängigkeiten: Clients können beispielsweise nicht ordnungsgemäß arbeiten, wenn die zugehörigen Server nicht erreichbar sind. Auto Shutdown Manager bildet solche Beziehungen mit netzwerkbezogener Logik ab. Clients können ihre Server bei Bedarf aufwecken und so lange aktiv halten, wie sie benötigt werden. Die Server erkennen umgekehrt verbundene Clients und bleiben eingeschaltet, bis der letzte Client die Verbindung trennt. Zusätzlich können andere IP-fähige Geräte die Entscheidung zur Leerlaufabschaltung beeinflussen.
Weitere Details finden Sie im Handbuch. Unter Downloads erhalten Sie die kostenlose 45-Tage-Testversion.
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